Aktuell laufen unsere internen Tests für TimePunch 6.4 auf Hochtouren. Mit dem neuen Release erwarten unsere Kunden zahlreiche Verbesserungen – insbesondere beim automatischen Monatsabschluss mit Freigabeworkflow, bei den Zugriffsrechten für Tätigkeiten sowie bei der Betriebsdatenerfassung und der Integration unserer Zeiterfassungsterminals.
TimePunch 6.4 wird für unsere Cloud-Kunden am Sonntag, den 18. Oktober 2026, veröffentlicht. Unsere On-Premises-Kunden erhalten die neue Version wie gewohnt eine Woche später, am 25. Oktober 2026.
Zweistufiger Monatsabschluss mit Freigabeprozess
Mit TimePunch 6.4 erweitern wir die bereits vorhandenen Freigabeprozesse für Arbeits- und Projektzeiten um einen automatisierten, zweistufigen Monatsabschluss.
Mitarbeitende können künftig automatisch per E-Mail über den bevorstehenden Monatsabschluss informiert werden. So haben sie ausreichend Zeit, ihre erfassten Arbeits- und Projektzeiten zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.
Anschließend können sie den Freigabeprozess selbstständig über das Online-Modul oder die Selbstauskunft starten.

Im anschließenden Freigabeprozess werden die zuständigen Vorgesetzten sowie alle beteiligten Projektleiter täglich per E-Mail über noch ausstehende Freigaben informiert. Direkt in TimePunch können sie die Arbeits- und Projektzeiten ihrer Mitarbeitenden prüfen, genehmigen oder ablehnen.
Sobald sämtliche erforderlichen Freigaben vorliegen, erfolgt der Monatsabschluss automatisch. Die abgeschlossenen Zeiten werden damit für die weitere Bearbeitung durch die Mitarbeitenden gesperrt.
Das Ergebnis: Ein klar strukturierter Freigabeprozess, weniger manueller Aufwand und ein zuverlässiger Monatsabschluss.

Markierungen auch nach dem Monatsabschluss ändern
Eine weitere Neuerung betrifft die nachträgliche Kennzeichnung von Arbeits- und Projektzeiten.
Auch nach einem bereits erfolgten Monatsabschluss können die Markierungen Fakturiert, Wichtig, Vor-Ort und Nicht berechnet weiterhin angepasst werden.
Insbesondere für die Projektabrechnung ist dies eine wichtige Erleichterung: Mitarbeitende mit mindestens der Berechtigung Projektassistenz können das Kennzeichen Fakturiert nachträglich setzen, ohne den bereits abgeschlossenen Monat erneut öffnen zu müssen.
So bleibt der Monatsabschluss bestehen, während abrechnungsrelevante Informationen weiterhin gepflegt werden können.

Zugriffsrechte für Tätigkeiten
Mit TimePunch 6.4 wird die Rechteverwaltung innerhalb von Projekten noch flexibler.
Projektleiter können künftig nicht nur festlegen, welche Mitarbeitenden einem Projekt zugeordnet sind, sondern auch, welche Tätigkeiten oder Aufgaben innerhalb des Projekts von den jeweiligen Mitarbeitenden gebucht werden dürfen.
Damit lässt sich gezielt steuern, wer welche Aufgaben übernehmen und entsprechende Zeiten erfassen darf.
Gerade bei Projekten mit unterschiedlichen Verantwortlichkeiten oder klar voneinander abgegrenzten Arbeitsbereichen sorgt dies für mehr Übersicht und eine präzisere Zuordnung der erfassten Projektzeiten.

Neue Möglichkeiten für die Betriebsdatenerfassung
Auch unser Datafox-Modul wurde mit TimePunch 6.4 funktional erweitert.
Neben der klassischen Erfassung von Arbeits- und Projektzeiten können künftig auch Stückzahlen und weitere produktionsbezogene Daten direkt am Zeiterfassungsterminal oder über einen Barcode-Scanner erfasst werden.
Diese Informationen lassen sich anschließend in TimePunch für weiterführende Auswertungen verwenden, beispielsweise für Soll-Ist-Vergleiche in der Produktion.
Alternativ können die erfassten Daten an ein angebundenes ERP-System übergeben und dort beispielsweise für die Auftragsabrechnung genutzt werden.
Neue Projekte direkt per Barcode erstellen
Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit, neue Projekte beziehungsweise Aufträge direkt durch das Scannen eines Barcodes über eine Projektvorlage anzulegen.
In dieser Vorlage können bereits wichtige Einstellungen hinterlegt werden, beispielsweise:
- Tätigkeiten und Aufgaben
- Stundensätze
- Zugriffsrechte und Berechtigungen
- Weitere projektspezifische Einstellungen
Beim Anlegen des neuen Projekts werden diese Vorgaben automatisch übernommen.
Dadurch lassen sich insbesondere wiederkehrende Produktionsaufträge deutlich schneller und mit einheitlichen Einstellungen in TimePunch anlegen.

Remote-Zuordnung bei der Projektkontierung
Auch der Projektverteiler erhält mit TimePunch 6.4 eine praktische Erweiterung.
Bisher konnten Arbeitszeiten über den Projektverteiler nachträglich verschiedenen Projekten und Tätigkeiten zugeordnet werden.
Künftig kann dabei zusätzlich zwischen Vor-Ort- und Remote-Arbeitszeiten unterschieden werden.
So lassen sich beispielsweise Tätigkeiten, die außerhalb des Büros oder beim Kunden erbracht wurden, direkt mit der passenden Kennzeichnung versehen.
Das erleichtert die spätere Auswertung und ermöglicht eine genauere Unterscheidung zwischen unterschiedlichen Einsatzarten innerhalb eines Projekts.

Server-Online-Anbindung für lokale Terminalinstallationen
Eine besonders interessante Neuerung erwartet unsere Kunden, die TimePunch mit lokal installierten Datafox-Zeiterfassungsterminals einsetzen.
Mit TimePunch 6.4 unterstützen wir erstmals die Server-Online-Funktionalität für lokal angebundene Terminals.
Bisher wurden die Terminals in regelmäßigen Abständen, üblicherweise einmal pro Minute, vom TimePunch Server abgefragt.
Mit der neuen Server-Online-Anbindung bleiben die Geräte dauerhaft über das Netzwerk mit dem Server verbunden und können Informationen direkt austauschen.
Zuverlässiger Wechsel zwischen Terminal- und Online-Erfassung
Ein wesentlicher Vorteil zeigt sich bei der Kombination unterschiedlicher Buchungsmöglichkeiten.
Bei der bisherigen Smart-Tag-Technologie wurde der aktuelle Anwesenheitsstatus direkt auf dem RFID-Transponder gespeichert.
Das funktionierte zuverlässig, solange Mitarbeitende ihre Kommen- und Gehen-Buchungen ausschließlich am Terminal durchführten.
Wurde jedoch beispielsweise morgens am Terminal eingecheckt und abends über das Online-Modul ausgecheckt, konnte der auf dem Transponder gespeicherte Status nicht entsprechend aktualisiert werden.
Die Folge: Bei der nächsten Anmeldung am Terminal wurde unter Umständen erneut eine Gehen-Buchung anstelle einer Kommen-Buchung ausgelöst.
Mit der neuen Server-Online-Funktion gehört diese Einschränkung der Vergangenheit an.
Das Terminal fragt vor der Buchung den aktuellen Anwesenheitsstatus direkt beim TimePunch Server ab. Dadurch kann die nächste Buchung korrekt als Kommen oder Gehen ausgeführt werden – unabhängig davon, ob die vorherige Buchung am Terminal oder über das Online-Modul erfolgt ist.
Fehlbuchungen lassen sich damit erheblich reduzieren. Gleichzeitig wird die Kombination unterschiedlicher Erfassungsmöglichkeiten deutlich komfortabler.

Sie möchten Ihre bestehenden Terminals auf die neue Server-Online-Funktion umstellen?
Dann sprechen Sie gerne unseren Support an. Wir unterstützen Sie bei der Prüfung Ihrer vorhandenen Geräte und der Umstellung auf die neue Anbindung.
Fazit und Ausblick
Mit TimePunch 6.4 setzen wir unseren Fokus auf die weitere Automatisierung bestehender Abläufe und eine noch flexiblere Arbeits- und Projektzeiterfassung.
Der neue Freigabeworkflow vereinfacht den Monatsabschluss, die erweiterten Projektberechtigungen ermöglichen eine genauere Steuerung der Tätigkeiten und die neuen Funktionen zur Betriebsdatenerfassung schaffen zusätzliche Möglichkeiten für die Integration in bestehende Produktionsprozesse.
Nicht zuletzt sorgt die neue Server-Online-Anbindung dafür, dass die Zeiterfassung am Terminal und über unsere Online-Module künftig noch besser zusammenspielt.
Wir freuen uns darauf, Ihnen TimePunch 6.4 ab dem 18. Oktober 2026 zur Verfügung zu stellen!
Weitere Infos unter: https://beratung.timepunch.de


