{"id":3405,"date":"2022-09-25T22:30:00","date_gmt":"2022-09-25T21:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.timepunch.de\/?p=3405"},"modified":"2022-09-26T07:54:04","modified_gmt":"2022-09-26T06:54:04","slug":"zeiterfassung-im-home-office-so-gehts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.timepunch.de\/en\/2022\/09\/25\/zeiterfassung-im-home-office-so-gehts\/","title":{"rendered":"Zeiterfassung im Home-Office? So geht\u2019s!"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/dev.timepunch.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/MobileWork-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/dev.timepunch.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/MobileWork-1-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3408\" srcset=\"https:\/\/blog.timepunch.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/MobileWork-1-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.timepunch.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/MobileWork-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/blog.timepunch.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/MobileWork-1-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.timepunch.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/MobileWork-1-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/blog.timepunch.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/MobileWork-1.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Nachdem das Bundesarbeitsgericht (BAG) zweifelsfrei festgestellt hat, dass Zeiterfassung auch in Deutschland verpflichtend ist, stellt sich f\u00fcr viele Unternehmen die Frage, wie das in Zeiten von New Work und Home-Office funktionieren soll.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fr\u00fcher war alles einfacher k\u00f6nnte man meinen. Angestellte kamen freiwillig ins B\u00fcro, stachen zum Arbeitsbeginn an, zur Pause ab und am Arbeitsende aus. Wenn es nicht vergessen wurde, hatte man am Monatsende eine gute \u00dcbersicht \u00fcber die Arbeitszeit der Mitarbeitenden, inkl. Pausen und \u00dcberstunden. Das war einmal.<\/p>\n\n\n\n<p>Die neue Arbeitswelt sieht eher so aus: Angestellte \u00fcberlegen, ob es sich lohnt ins B\u00fcro zu kommen oder ob es nicht mehr Sinn macht, einen Tag Home-Office einzulegen. Das spart Fahrtzeit, erm\u00f6glicht eine bessere Vereinbarkeit zwischen privaten Verpflichtungen und der Arbeit und erh\u00f6ht, was man als Arbeitgeber*in nicht untersch\u00e4tzen sollte, auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie k\u00f6nnen Unternehmen trotzdem sicherstellen, dass Mitarbeitende dieses Entgegenkommen, nicht auf Kosten der Betriebe ausnutzen? Sicher wollen keine Arbeitgeber*innen ihren Mitarbeitenden nachspionieren und pr\u00fcfen, ob wirklich gearbeitet wird. Aber ganz ohne Kontrolle besteht eindeutig auch die Gefahr des Missbrauchs. Also was tun?<\/p>\n\n\n\n<p>Hier bieten sich moderne Formen der Arbeitszeiterfassung an. Beispielsweise \u00fcber das Smartphone und entsprechenden Apps. Wichtig f\u00fcr Arbeitgeber*innen: Mitarbeitende k\u00f6nnen nicht verpflichtet werden, ihr eigenes Smartphone zur Zeiterfassung zu verwenden. Daher sollten sich Unternehmen, vor der Zeiterfassung \u00fcber das Smartphone, die Einwilligung der Angestellten einholen, dass diese mit der Erfassung \u00fcber das private Smartphone einverstanden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vorteil bei der Erfassung \u00fcber das Smartphone liegt bei der zus\u00e4tzlichen Erfassung der GPS-Daten. So k\u00f6nnen Arbeitgeber*innen sehen, wo Mitarbeitende sich angemeldet haben. Wichtig, um die Richtigkeit der Zeiterfassung pr\u00fcfen zu k\u00f6nnen. Ein Nachteil hat die Sache aber doch. Mitarbeitende m\u00fcssen daran denken, sich \u00fcber das Smartphone vor Arbeitsbeginn anzumelden und beim Beenden der Arbeit abzumelden. Auch wenn das sehr einfach scheint, viele Mitarbeitende denken gerade an das Abmelden nach der Arbeit nicht. So entsteht im Zweifel Datenm\u00fcll.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine andere Option ist es, den Mitarbeitenden einen Firmenlaptop zur Verf\u00fcgung zu stellen. Das ist in vielen Unternehmen sowieso schon Praxis, da es aufgrund des Datenschutzes nicht sinnvoll ist, wenn Angestellte auf dem pers\u00f6nlichen Laptop oder PC arbeiten. Programme, wie der \u201eTimePunch Watcher\u201c der gleichnamigen Firma TimePunch, k\u00f6nnen so installiert werden, dass die Arbeitszeit am Laptop vollautomatisiert \u00fcberwacht wird. Ein aktives Stempeln ist dann nicht mehr notwendig und kann daher auch nicht vergessen werden. Das erh\u00f6ht die Datenqualit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch die Datenhaltung spielt eine Rolle. Gerade beim Thema New-Work kann eine Cloud-L\u00f6sung ihr volles Potential zeigen. Unabh\u00e4ngig vom Arbeitsort, muss nur sichergestellt sein, dass eine Verbindung zum Internet existiert. Unternehmen sparen damit nicht nur die Investitionskosten f\u00fcr Software-Lizenzen und Hardware, sondern vor allem auch die Kosten zur Pflege und Einrichtung eines gesch\u00fctzten Zugangs zum Firmennetzwerk.<\/p>\n\n\n\n<p>Und was ist, wenn Mitarbeitende sich weigern eine mobile Zeiterfassung zu nutzen? Dann haben Arbeitgeber*innen immer die M\u00f6glichkeit diese Verweigernden von der Home-Office Nutzung auszuschlie\u00dfen. Schlie\u00dflich ist das mobile Arbeiten eine freiwillige Leistung, die wenn nicht im Arbeitsvertrag zugesichert, auch nach der Corona Pandemie freiwillig bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p>New-Work und Zeiterfassung schlie\u00dfen sich somit nicht aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem das Bundesarbeitsgericht (BAG) zweifelsfrei festgestellt hat, dass Zeiterfassung auch in Deutschland verpflichtend ist, stellt sich f\u00fcr viele Unternehmen die Frage, wie das in Zeiten von New Work und Home-Office funktionieren soll. Fr\u00fcher war alles einfacher k\u00f6nnte man meinen. Angestellte kamen freiwillig ins B\u00fcro, stachen zum Arbeitsbeginn an, zur Pause ab und am Arbeitsende aus. 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