{"id":3393,"date":"2022-08-19T19:01:54","date_gmt":"2022-08-19T18:01:54","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.timepunch.de\/?p=3393"},"modified":"2022-08-19T19:09:59","modified_gmt":"2022-08-19T18:09:59","slug":"10-stunden-pro-woche-sind-erlaubt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.timepunch.de\/en\/2022\/08\/19\/10-stunden-pro-woche-sind-erlaubt\/","title":{"rendered":"10 Stunden pro Woche sind erlaubt"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/dev.timepunch.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mindestlohn-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/dev.timepunch.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mindestlohn-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3394\" srcset=\"https:\/\/blog.timepunch.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mindestlohn-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.timepunch.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mindestlohn-300x169.jpg 300w, https:\/\/blog.timepunch.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mindestlohn-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.timepunch.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mindestlohn-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/blog.timepunch.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mindestlohn-2048x1152.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Durchschnittlich 10 Std. Arbeitszeit in der Woche sind ab Oktober erlaubt, um noch den Status als Minijobber zu erhalten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die neue Grenze f\u00fcr Minijobber ist nicht mehr 450 Euro oder 520 Euro, wie oft in verschiedenen Publikationen zu lesen ist. Die neue Grenze f\u00fcr Minijobber*innen ist durchschnittlich 10 Std. Arbeitszeit pro Woche.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie das?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bundesministeriums f\u00fcr Arbeit und Soziales, kurz BMAS, f\u00fchrt ab dem 01. Oktober 2022 die sog. dynamische Verdienstgrenze ein, die sich am Mindestlohn orientiert. Damit liegt die Verdienstgrenze nicht mehr starr auf 450 Euro, sondern berechnet sich aus den dem gesetzlichen Mindestlohn und den 10 Wochenstunden. Und der Mindestlohn steigt ab Oktober auf 12 Euro. Das ist die bisher gr\u00f6\u00dfte Anhebung seit Einf\u00fchrung des Mindestlohns im Jahr 2015.<\/p>\n\n\n\n<p>Die 520 Euro leiten sich daher wie folgt ab.<\/p>\n\n\n\n<p>10 Wochenstunden * 12 Euro Mindestlohn * 52 Wochen pro Jahr \/ 12 Monate pro Jahr = 520 Euro<\/p>\n\n\n\n<p><strong>520 Euro pro Monat?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch die 520 Euro pro Monat sind nur ein Richtwert zum besseren und einfacheren Verst\u00e4ndnis der Gesetzes\u00e4nderung.<\/p>\n\n\n\n<p>Der eigentliche Grenzwert liegt beim Jahresverdienst. Dieser darf das 14-fache der monatlichen Verdienstgrenze, n\u00e4mlich 7280 Euro, nicht \u00fcbersteigen, damit der Job noch als Minijob gilt und damit steuerfrei bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neue M\u00f6glichkeiten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Damit ergeben sich neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Arbeitgeber*innen. Denn wenn das 14-fache erlaubt ist, dann muss auch ein h\u00f6herer Verdienst als 520 Euro pro Monat m\u00f6glich sein. Auch dieser Fall ist vom BMAS klar geregelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die monatliche Verdienstgrenze von 520 Euro darf \u00fcberschritten werden, wenn<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>es nur gelegentlich ist und innerhalb eines Kalenderjahrs maximal zwei Monate betrifft<\/li><li>es unvermeidbar ist, weil beispielsweise eine Krankheitsvertretung dies notwendig macht.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Dabei darf der Monatsverdienst aber nicht mehr als das doppelte der 520 Euro (also 1040 Euro) im Monat \u00fcberschreiten. Weihnachts- oder Urlaubsgeld z\u00e4hlt auch zum Jahresverdienst dazu und muss entsprechend ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Monatliche Arbeitszeit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die maximale monatliche Arbeitszeit pro Monat ergibt sich durch die Multiplikation der 10 Wochenstunden mit dem Faktor 4,3333. Dieser wiederum leitet sich aus den Wochen pro Jahr, geteilt durch die Monate ab, also 52 geteilt durch 12.<\/p>\n\n\n\n<p>Erlaubt sind somit 43,333 Std. pro Monat, oder umgerechnet in Zeiteinheiten 43 Stunden und 20 Minuten. <strong><br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine Zeiterfassung ist Pflicht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nicht erst seit Oktober, sondern schon l\u00e4nger, existiert im Mindestlohnsektor die Pflicht zur Dokumentation der Arbeitszeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Bereich der geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigten kontrolliert der Zoll, ob die Arbeitszeit der Besch\u00e4ftigten eingehalten wird oder ob durch eine \u00dcberschreitung der Arbeitszeit der berechnete Stundenlohn unter den Mindestlohn sinkt. In diesem Fall drohen hohe Strafen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine elektronische Zeiterfassung spart Zeit und Geld<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zeiterfassungssysteme, wie das der TimePunch KG, k\u00f6nnen hier eine Absicherung f\u00fcr den Arbeitgeber bedeuten, und damit im Falle einer Pr\u00fcfung durch den Zoll vor Strafzahlungen sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anfangsinvestition beschr\u00e4nkt sich dabei oft nur auf ein Zeiterfassungs-Terminal und die Schl\u00fcsselanh\u00e4nger die zum An -und Abmelden ben\u00f6tigt werden. Bei einer Cloud Nutzung, sind die monatlichen Mietkosten selbst f\u00fcr kleine Betriebe so \u00fcberschaubar, dass sie fast keine zus\u00e4tzliche Belastung f\u00fcr Unternehmen darstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>TimePunch ist hier einer der f\u00fchrenden Anbieter und seit 2012 am Markt etabliert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durchschnittlich 10 Std. Arbeitszeit in der Woche sind ab Oktober erlaubt, um noch den Status als Minijobber zu erhalten. 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