{"id":3309,"date":"2022-03-31T14:23:19","date_gmt":"2022-03-31T13:23:19","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.timepunch.de\/?p=3309"},"modified":"2022-03-31T14:24:08","modified_gmt":"2022-03-31T13:24:08","slug":"zurueck-ins-buero-strategien-fuer-arbeitgeber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.timepunch.de\/en\/2022\/03\/31\/zurueck-ins-buero-strategien-fuer-arbeitgeber\/","title":{"rendered":"Zur\u00fcck ins B\u00fcro \u2013 Strategien f\u00fcr Arbeitgeber"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/dev.timepunch.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/title.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/dev.timepunch.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/title.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3310\" srcset=\"https:\/\/blog.timepunch.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/title.jpg 1024w, https:\/\/blog.timepunch.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/title-300x169.jpg 300w, https:\/\/blog.timepunch.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/title-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Bildquelle: <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/photos\/ITTqjS3UpoY\">Unsplash<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Am 2. April endet die Home-Office Pflicht, stand heute, in allen Bundesl\u00e4ndern. Viele Arbeitnehmer*innen hatten sich die letzten Jahre an die neuen Privilegien gew\u00f6hnt und m\u00f6chten diese jetzt auch nicht mehr hergeben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten zwei Jahren der Pandemie hatte sich so manche(r) Angestellte in den eigenen vier W\u00e4nden auf Home-Office, oder besser das mobile Arbeiten, eingerichtet. Der K\u00fcchentisch mit Laptop wich dem Schreibtisch mit zwei gro\u00dfen Monitoren und Docking Station. Morgens konnte man l\u00e4nger ausschlafen und dann entspannt die Kinder in den Kindergarten oder die Schule bringen, bevor es ins B\u00fcro \u2013 pardon \u2013 ins Home-Office ging.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie k\u00f6nnen Unternehmen das jetzt wieder umstellen? Und noch wichtiger, will man das Rad wirklich zur\u00fcckdrehen?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Direktionsrecht<\/h2>\n\n\n\n<p>Eine wichtige Nachricht vorweg: Als Arbeitgeber*in haben Sie das Direktionsrecht. Das hei\u00dft, Sie allein d\u00fcrfen bestimmen, wo Ihre angestellten Mitarbeiter*innen arbeiten. Auf der anderen Seite steht es aber auch jedem Mitarbeitenden frei, sich eine andere Anstellung zu suchen. Daher ist Fingerspitzengef\u00fchl gefragt.<\/p>\n\n\n\n<p>Am besten \u00fcberzeugen Sie Ihre Angestellten mit guten Argumenten, denn die gibt es wirklich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pluspunkt B\u00fcro, Innovationskraft<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein Punkt, den jeder sofort nachvollziehen kann, ist das Fehlen der sozialen Kontakte. Dabei geht es gar nicht darum, die Meetings jetzt in Teams zu verlegen, sondern es geht um das soziale Miteinander im pers\u00f6nlichen Kontakt. Beim Kaffeetrinken mit den Kollegen nach einer Stunde konzentrierter Arbeit. Die gemeinsame Mittagspause, oder auch nur die 5 Minuten vor der B\u00fcrot\u00fcr an der frischen Luft. All das f\u00f6rdert das Miteinander und st\u00e4rkt das Wir Gef\u00fchl, wie es ein virtuelles Meeting niemals kann. Und das wichtigste. Aus den Gespr\u00e4chen ergeben sich kreative Ideen und aus kreativen Ideen werden gute L\u00f6sungen f\u00fcr ihre Kunden und Innovationen f\u00fcr ihr Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pluspunkt B\u00fcro, Produktivit\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn Angestellte nach der Produktivit\u00e4t im Home-Office gefragt werden, dann sagt die Mehrheit, dass sie im Home-Office produktiver seien als im B\u00fcro. Das Hauptargument ist dabei die Arbeitszeit, die sich durch den Wegfall der Fahrtzeit ins B\u00fcro, verl\u00e4ngert. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Eine gro\u00dfangelegte Studie der Deutschen Bank im Jahr 2021 hat herausgefunden, dass die Produktivit\u00e4t im Home-Office auch sinken kann. Schwierigkeiten bereiten vor allem der h\u00f6here Kommunikations- und Abstimmungsaufwand bei Team-Arbeit, l\u00e4ngere und komplexere Einarbeitungszeiten neuer Mitarbeiter*innen und kleine Ablenkungen im pers\u00f6nlichen Umfeld, sei es durch Kinder, Hausarbeit oder Haustiere, die zwischendrin miterledigt werden &#8211; oft innerhalb der Arbeitszeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der goldene Mittelweg<\/h2>\n\n\n\n<p>Die eingangsgenannten Punkte, die f\u00fcr das B\u00fcro zu Hause sprechen, sind nat\u00fcrlich nicht von der Hand zu weisen. Die Zufriedenheit der Angestellten wird in jedem Fall erh\u00f6ht. Trotzdem darf das Unternehmen dabei nicht zu kurz kommen. Schlie\u00dflich soll es auch in Zukunft noch die Geh\u00e4lter zahlen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Win-Win Situation f\u00fcr Unternehmen und Angestellte kann es aber dann werden, wenn man folgende Punkte beachtet:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nicht alle auf einmal ins B\u00fcro<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kommunikation f\u00f6rdert die Innovation \u2013 aber wenn alle Mitarbeiter gleichzeitig wieder im B\u00fcro sind, und sich ein paar Tage nicht mehr pers\u00f6nlich gesehen haben, dann wird die eigentliche Arbeit an diesem Tag lieben bleiben. Besser ist es daher eine Mindestbesatzung festzulegen. Beispielsweise kann man vereinbaren, dass das B\u00fcro immer von mindestens 2, 4 oder 6 Mitarbeitenden besetzt ist \u2013 je nach Gr\u00f6\u00dfe des Teams und des B\u00fcros. Hauptsache es sind immer ein paar Mitarbeitende da \u2013 aber nicht alle auf einmal. So bleibt es im Rahmen. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Durchwechseln ist angesagt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Feste B\u00fcrotage f\u00fcr Angestellte sollten vermieden werden. Wenn sich immer nur die gleichen Mitarbeiter*innen im B\u00fcro sehen, wird das Wir-Gef\u00fchl nicht gest\u00e4rkt. Im Gegenteil, es f\u00f6rdert die Cliquenbildung und Abgrenzung. Besser ist es zu vereinbaren, dass jeder Mitarbeitende z.B. zwei oder drei Tage im B\u00fcro ist \u2013 aber niemals die gleichen Tage wie die Woche zuvor. So wird das Wir-Gef\u00fchl gest\u00e4rkt. Dabei k\u00f6nnen digitale Tools helfen, den \u00dcberblick zu behalten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Meetings pers\u00f6nlich &#8211; konzentrierte Arbeit zu Hause<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das B\u00fcro l\u00e4dt zur Kommunikation ein. Warum also nicht Team-Meetings wieder ins B\u00fcro verlagern? Das ist einfacher, produktiver und kommunikativer als virtuelle Meetings. Wenn es danach an die Umsetzung geht, und jedem klar ist was zu tun ist, kann dieser Part auch gerne im Home-Office erledigt werden. Da gibt es dann einen wirklichen Produktivit\u00e4tsschub, wenn man hinter sich die T\u00fcr auch mal zu machen kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was noch?<\/h2>\n\n\n\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich sollten Sie, als Arbeitgeber*in, immer den \u00dcberblick behalten. Daf\u00fcr eignet sich zum Beispiel ein Zeiterfassungssystem wie <a href=\"https:\/\/timepunch.de\">TimePunch<\/a>, mit dem die Arbeitszeit im B\u00fcro genauso aufgezeichnet werden kann, wie die Arbeitszeit im Home-Office oder unterwegs. Somit wissen Sie immer, wer wo und wann arbeitet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 2. April endet die Home-Office Pflicht, stand heute, in allen Bundesl\u00e4ndern. 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